Reisebericht

Reisebericht

Rundreise Südafrika –

Unser Roadtrip durch Südafrika

25.10.2015-13.11.2015

 

Im Herbst 2015 waren wir für drei Wochen im wunderbaren Südafrika! Mit KLM/Air France sind wir von Düsseldorf über Paris nach Johannesburg geflogen (ca. 650€) und sind dann mit dem Auto zunächst bis nach Durban gefahren und hatten dann einen Inlandsflug nach Port Elizabeth. Von da aus ging es dann mit dem Auto über die Garden Route bis nach Kapstadt. Zurück ging es dann von Kapstadt über Amsterdam wieder nach Düsseldorf.

 

Detaillierte Route Südafrika

  1. Johannesburg
  2. Graskop (Blyde River Canyon)
  3. Kruger National Park
  4. Ezulwini (Swasiland)
  5. St. Lucia
  6. Durban
  7. Port Elizabeth
  8. Plettenberg Bay
  9. Knysna
  10. George
  11. Swellendam
  12. Hermanus
  13. Simons Town
  14. Kapstadt

Südafrika hat uns beide sehr beeindruckt. Viel schöne und abwechslungsreiche Ökosysteme, schöne Städte, leckeres Essen, super Unterkünfte, nette Leute und natürlich als Highlight der Kruger National Park. Auch wenn wir in drei Wochen schon einiges gesehen haben, gibt es noch deutlich mehr zu sehen.

Planung Südafrika Reise:

Autofahren in Südafrika?

Was nehme ich mit?

Welche Nationalparks haben wir besucht?

Was kostet die Reise nach Südafrika?

Wie sicher ist eine Reise nach Südafrika?

Unterkünfte in Südafrika

 

REISEBERICHT SÜDAFRIKA RUNDREISE


Johannesburg – Ausgangspunkt für unseren Roadtrip durch Südafrika

Mit einem Nachtflug sind wir morgens um 11:00 Uhr in Johannesburg gelandet. Wir waren beide ziemlich müde und hatten die ca. 5-Stündige Autofahrt nach Graskop vor uns. Leider mussten wir noch einen Umweg fahren, da eine Straße gesperrt war. Vorher haben uns alle geraten nie im Dunkeln zu fahren. Leider mussten wir diese „Regel“ direkt am ersten Tag brechen, da wir dann doch länger unterwegs waren als geplant.

Daher können wir über Graskop an sich nicht viel sagen, außer dass es ein kleines Städtchen ist. Wir hatten eine Wohnung mit 2 Schlafzimmern, Wohnzimmer und Küche und die Besitzer waren sehr freundlich und haben uns dann für abends noch ein Restaurant im Ort empfohlen. Am nächsten Morgen sind wir bei Regen und Nebel zum Blyde River Canyon aufgebrochen.

Blyde River Canyon

Zuerst wollten wir zum God’s Window fahren von wo aus man einen fantastischen Ausblick über den Canyon haben soll. Leider war bei uns alles voller Nebel und wir konnten nichts sehen. Normalerweise kann man noch einen Weg hinaufgehen (ca. 300 Stufen) um einen besseren Ausblick zu haben. Ein weiterer Stopp war dann noch der kleine Wasserfall Berlin Falls.

Berlin Falls

Als wir dann endlich weiter zum Blyde River Canyon gefahren sind hat sich der Nebel verzogen und die Sonne kam sogar etwas heraus. Der Blyde River Canyon ist der drittgrößte Canyon der Welt und zählt zu den Naturdenkmäler Südafrikas. Da wir einen straffen Zeitplan hatten konnten wir leider keine Wanderung (z.B. Belvedere Day Walk) unternehmen, allerdings hat sich auch die Aussicht von dem Aussichtspunkt gelohnt und wir sind etwas herumgeklettert. Daher würde es sich eventuell empfehlen eine weitere Nacht in Graskop zu bleiben bevor es Richtung Kruger Park geht.

Kruger National Park

Vom Blyde River Canyon sind wir direkt Richtung Kruger National Park gefahren. Es gibt mehrere Gates um in den Park zu kommen. Von Graskop aus haben wir das Phalaborwa Gate genommen. Beachtet bitte, dass die meisten Gates um 17:30/18:00 Uhr schließen.

Olifants Camp

Nach der Anmeldung am Gate und eine kleine Einweisung welche Regeln im Park gelten, konnte die Safari sofort starten! Aufgeregt sind wir langsam losgefahren und haben nach wilden Tieren Ausschau gehalten. Die ersten Impalas haben auch nicht lange auf sich warten lassen. Aber auch die Landschaft war einfach atemberaubend. Im Park kann man sich sehr gut zurechtfinden, da die Camps alle ausgeschildert sind. Wir hatten vorher 1 Nacht im Olifants Camp gebucht, welches eins der spektakulärsten Rest Camps im Park sein soll. Wir hatten einen kleinen Bungalow mit Badezimmer für uns. Das Camp liegt direkt oberhalb des Olifants River mit spektakulären Sonnenauf- und Sonnenuntergänge. Eine Nacht hat knapp 100 EUR im Camp gekostet und war damit die teuerste Übernachtung in unserem Urlaub. Aber es hat sich natürlich gelohnt! Zu dem Camp gehört noch ein Restaurant, in dem man gut essen kann und ein kleiner Souvenir Shop. Die Camps bucht ihr direkt über den Kruger Park.

Schon auf dem Weg zum Olifants konnten wir viele Tiere hautnah sehen. Es ist schon aufregend, wenn mehrere Giraffen vor dir die Straßen überqueren. Am nächsten Tag stand der ganze Tag für eine Safari zu Verfügung. Wir hatten vorab eine Sunrise Tour (Start um 4:00 Uhr) im Olifants gebucht. Auf der geführten Tour hatten wir leider nicht so viel Glück und haben eigentlich nur einen Elefanten gesehen. Danach sind wir dann auf eigene Faust durch den Park Richtung Süden zum Crocodile Bridge Camp gefahren.

Big 5

Wir sind super glücklich, dass wir die Big 5 (Leopard, Nashorn, Löwe, Elefant und Büffel) sehen konnten! Das Highlight war der Elefant der uns einfach auf der Straße entgegenkam und direkt an unserem Auto vorbeigelaufen ist. Dann konnten wir noch zwei Löwen direkt am Straßenrand unter einem Baum sehen. Den Leoparden haben wir nur durch Glück oben in einem Baum gefunden.

Crocodile Bridge Camp

Gegen 17:30 Uhr sind wir dann im Crocodile Bridge Camp angekommen. Hier hatten wir um 18:00 Uhr die Sunset Tour und eine weitere Übernachtung gebucht. Bei der Tour hatten wir mehr Glück und haben auch noch einmal viele Tiere gesehen. Der Fahrer ist Wege gefahren, die man alleine nicht fahren darf. Somit war die Tour ein gelungener Abschluss unserer Safari. Das Crocodile Bridge Camp hat leider kein Restaurant, sondern nur einen kleinen Shop, was wir vorher nicht wussten. Daher mussten wir improvisieren und haben in der kleinen Außenküche Nudeln mit Ratatouille aus der Dose gemacht. Die Nachbarn haben uns netterweise Salz und Pfeffer und 2 Flaschen Bier geschenkt.

In der Nacht hatten wir dann noch einen kleinen Angriff von Affen, die in unserem Müll herumgewühlt haben. Vor den Affen (Baboons) muss man sich auch etwas in Acht nehmen, da die überall sind und auch gefährlich sind.

Im Nachhinein würden wir empfehlen direkt aus dem Park zu fahren und in den nahegelegenen Hotels übernachten. Das Crocodile Bridge Camp war direkt am Eingang/Ausgang und außerhalb im Camp bekommt man für sein Geld doch erheblich bessere Unterkünfte.

Swasiland – Ezulwini

Um auf dem schnellsten Weg zur Küste zu kommen, sind wir durch Swasiland gefahren und haben dort 2 Nächte übernachtet. Wir waren beide von Swasiland beeindruckt. Zunächst war alles sehr grün und weitläufig und erinnerte etwas an die Schweiz oder Österreich. Im Süden von Swasiland wurden dann auf einmal alles sehr trocken und es gab eigentlich nur noch wüstenähnliche Landschaften. Wir hatten in Swasiland ein traumhaftes kleines Hotel (Mogi Boutique Hotel) mit einer wunderschönen Aussicht und haben die Zeit sehr genossen.

Wir haben den Grenzübergang Matsamo/Jeppe’s Reef genommen und konnten ohne Probleme einreisen. Auf dem Weg zu unserem Hotel in Ezulwini haben wir noch einen Halt bei den Phophonyane Falls gemacht. Der Weg war sehr abenteuerlich und auch mit einem SUV schwierig zu bestreiten. Man erreicht ein Hotel von dem aus man zu den Wasserfällen laufen kann. Wir fanden, dass sich die Strapazen dafür nicht gelohnt haben.

Cultural Village – Mantenga Nature Reserve

In Ezulwini ist eine geführte Tour durch das Cultural Village im Mantenga Nature Reserve sehenswert. Das Cultural Village ist ein lebendiges Kulturdorf mit authentischen Bienenkorbhäusern. Darüber hinaus wird immer um 11:15 und um 15:15 ein traditioneller Sibhaca Tanz aufgeführt. Von dem Cultural Village läuft man dann an einem Wanderweg weiter zu den Mantenga Falls.

Milwane Wildlife Sanctuary – Hippo Trail

An unserem zweiten Tag in Swasiland haben wir eine kleine Wanderung durch den Nationalpark Milwane Wildlife Sanctuary unternommen. Der Milwane Park ist ein kleines privates Schutzgebiet mit Zebras, Warzenschweine, Antilopen, Krokodile und Nilpferde. Durch den Park führt ein Rundweg, der Hippo Trail, von ca. 2-3 Stunden. Die meiste Zeit läuft man durch knalle Sonne. Nur ein kleiner Teil des Weges ist durch Bäume geschützt. Daher denkt bitte an eine Kopfbedeckung.

St. Lucia

Weiter ging es nach St. Lucia. Die kleine Stadt liegt direkt an dem iSimangaliso Wetland Park und an der Küste. In dem kleinen Ort leben eigentlich nur ca. 600 Einwohner. In der Hauptsaison sind hier aber viele Touristen. An der Hauptstraße gibt es sehr viele Restaurants und Hotels. Wir hatten unser Hotel etwas abgelegener und hatten einen traumhaften Blick von der Dachterrasse, die eine Hollywoodschaukel und einen kleinen Pool hat. Wir haben in St. Lucia nur etwas am Strand entspannt und die Stadt erkundet. Es kann durchaus vorkommen, dass ihr auf den Straßen ein Flusspferd trefft. Da sie sehr gefährlich sind sollte man im Dunkeln auch nur noch mit dem Auto fahren und nicht laufen. Wir hatten leider kein Glück mit dem Wetter, da es sehr stürmisch war. Daher sind wir am nächsten Morgen direkt weiter nach Durban gefahren um den Unwetter zu entkommen.

Durban – nur als Stopp für den Inlandsflug!

Der Zwischenstopp in Durban haben wir nur gemacht, weil wir ab hier weiter nach Port Elizabeth geflogen sind. Wir haben nicht viel Gutes über Durban gehört und daher war es eigentlich unser Plan erst abends anzukommen. Da wir durch das schlechte Wetter in St. Lucia aber doch schon mittags in Durban angekommen sind, wollten wir Durban eine Chance geben. Die Dame vom Hotel hat uns aber auch sofort zu verstehen gegeben, dass es in Durban gefährlich ist und wir unser Auto nicht vor dem Hotel stehen lassen können und abends immer mit dem Taxi fahren sollen. Also haben wir unser Auto in einem Parkhaus abgestellt.

Wir sind an der Küste entlang in Richtung uShaka Marine World gelaufen, da dort auch ein kleines Shopping Center sein sollte. Wir haben uns schon sehr unwohl gefühlt, da am Strand Kinder mit Waffen in der Hand gespielt haben. Wir wissen natürlich nicht, ob die Waffen echt waren aber wir wollten es auch nicht unbedingt herausfinden. Wir haben in dem Shopping Center nur kurz etwas gegessen und sind dann wieder zurück. Den restlichen Nachmittag/Abend haben wir mit einer Flasche Wein auf dem Hotelzimmer verbracht und endlich mal Postkarten geschrieben. Um 4:00 Uhr morgens mussten wir dann „zum Glück“ schon zum Flughafen.

Port Elizabeth

Mit British Airways sind wir von Durban nach Port Elizabeth für ca. 120€ pro Person geflogen. Nachdem wir unseren neuen Mietwagen abgeholt haben sind wir zu unserer Unterkunft gefahren. Im Gegensatz zu Durban waren wir von Port Elizabeth begeistert! Port Elizabeth liegt an der Sunshine Coast und hat wundervolle Badestrände. Wir hatten unser Hotel direkt in dem kleinen Stadtteil Summerstrand und konnten zum Strand laufen. An der Küste entlang verläuft ein Weg über eine Holzbrücke, der traumhaft schön für einen Spaziergang ist. An der Stanley Street gibt es eine große Auswahl an Cafés und Restaurants.

Mit dem Auto sind wir dann zum Sardinia Bay gefahren. Der Strand besteht aus riesigen weitläufigen puren Sanddünen. Wir waren ganz alleine am Strand und haben dort etwas entspannt. Leider war es wieder sehr windig. Aus Port Elizabeth haben wir dann noch kurzfristig eine Kayak & Lilo Tour im Tsitsikamma National Park für den nächsten Tag gebucht.

Tsitsikamma National Park

Der Tsitsikamma National Park liegt zwischen Plettenberg Bay und Port Elizabeth und ist 65.000 ha groß. Meistens kennt man das Bild mit den zwei Hängebrücken, die über den Storms River Mouth führen. In dem Park kann man Wanderungen unternehmen oder z.B. eine Kayak Tour durch den Storms River. Wir haben eine Kayak & Lilo Tour bei Untouched Adventures gebucht. Wir haben damals für 2 Personen etwas über 50€ bezahlt. Anscheinend sind die Preise aber etwas angestiegen, da der Preis aktuell bei R550 pro Person liegt.

Die Tour geht ca. 3 Stunden und man startet mit dem Kayak über das offene Meer bis man zu dem Fluss Storm River kommt. Von dort gelangt man unter die berühmte Brücke, die über das Meer geht. Wir sind den Storms River dann noch weiter hochgepaddelt bis wir auf die Lilos (ähnlich wie Luftmatratzen) umgestiegen sind und mit dem Bauch auf den Lilos den Fluss heruntergetrieben. Zum Schluss kann man noch Cliff Jumping machen bevor es mit den Kayaks über das Meer wieder zurückgeht.

ACHTUNG: Das Wasser ist wirklich sehr kalt. Man kann sich auch noch Neoprenanzüge mieten. Aber wir fanden, dass es auch ohne auszuhalten ist.

Anschließend haben wir den Wanderweg hoch zur Brücke genommen. Wer etwas mehr Zeit hat kann denn Wanderweg Otter Trail machen. Die Wanderung dauert 5 Tage und der Weg ist 42 km lang und muss vorher über SanPark gebucht werden.

Unser Tipp: Zieht am besten Schwimmsachen drunter, wenn ihr zum Tsitsikamma National Park fahrt und habt trockene Wechselsachen griffbereit im Auto. Auf den Toiletten könnt ihr euch dann umziehen.

Garden Route Südafrika

Plettenberg Bay

In Plettenberg Bay beginnt die berühmte und beliebte Garden Route und führt bis Mossel Bay. Die Garden Route ist ca. 300 km lang und bietet auf dieser Strecke unzählige Freizeitaktivitäten und unterschiedliche Landschaften. Wir haben 2 Nächte in Plettenberg Bay übernachtet und haben es uns an dem weißen Sand mit kristallblauen Wasser gutgehen lassen. Plettenberg Bay ist sehr modern und eines der angesagtesten touristischen Ziele. Es gibt an den Hängen sehr viele große und vermutliche teure Villen. Wir sind nachmittags direkt vom Tsitsikamma National Park angekommen und haben uns somit erst einmal an den Strand gelegt.

Knysna

Von Plettenberg Bay haben wir einen Tagesausflug zu Knysna, der bedeutendsten Stadt an der Garden Route, gemacht. Knysna ist eher eine kleine Stadt und liegt an einer Lagune, die bei Seglern sehr beliebt ist. Es gibt eine kleine Einkaufsstraße und viele Cafés und Restaurant. Allerdings ist Knysna auch sehr touristisch.

George

Von Plettenberg Bay ging es weiter nach George. Hier hatten wir ein Chalet direkt an der Küste gebucht und waren sehr darauf gespannt. Leider hat uns in George auch wieder das schlechte Wetter begleitet und es hat fast nur geregnet. George hat uns aber nicht sonderlich überzeugt. Daher haben wir von der Stadt kaum was gesehen. Aber laut Reiseführer hat George auch nicht viel zu bieten. Das Chalet war zwar etwas in die Jahre gekommen, aber trotzdem gut ausgestattet. Das Highlight war das große Panoramafenster auf dem indischen Ozean direkt am Bett und die Terrasse mit Feuerstelle. Trotz schlechten Wetter und Wind haben wir es irgendwann geschafft das Feuer anzubekommen.

Unser Fazit: In George hatten wir zwar ein super romantisches Chalet und Zeit zu entspannen, aber trotzdem würden wir beim nächsten Mal George auslassen. Aber ein bisschen lag es natürlich auch am schlechten Wetter.

Swellendam und De Hoop Nature Reserve

Von George aus ging es direkt nach Swellendam. Die Stadt zählt zu den ältesten in Südafrika und besitzt wunderschöne Gebäude. Swellendam ist der perfekte Ort um den De Hoop Nature Reserve zu besuchen. Wir hatten ein wunderschönes Hotel (A Hilltop Country Retreat) oben am Hang mit Blick auf die Stadt und einem kleinen Pool. Das Personal war super lieb und jedes kleine Appartement hatte eine kleine Terrasse mit einer eigenen Feuerstelle.

Aus Swellendam fährt man ca. 2 Stunden über eine zum Teil sehr buckelige Straße zum De Hoop. Der Nationalpark ist 34.000 ha groß und hat ein wunderschönes kristallblaues Wasser mit super feinen weißen Sandstrand. Man kann den Strand kilometerweit entlanglaufen und überquert immer wieder kleine Dünen. Der De Hoop Nature Reserve war wirklich eins unserer Highlights.

Hermanus

Hermanus ist der beste Ort um zwischen Juni bis Dezember Wale von Land aus zu beobachten. Das ehemalige kleine Fischerdorf ist heute eine recht große und beliebte Stadt in Südafrika. Wir haben eine Nacht in Hermanus verbracht und wollten eigentlich eine Bootstour machen um Wale zu sehen. Wir haben die ganzen Touren vorab aus Deutschland herausgebucht. Nur das Wale Watching wollten wir eigentlich vor Ort buchen. Aber leider waren alle Touren ausgebucht. Vom Land aus konnten wir leider auch keine Wale sehen. Daher war Hermanus zu mindestens bzgl. Walbeobachtung nicht so wie wir es uns vorgestellt haben.

Unser Tipp: Bucht die Wale Watching Tour mindestens ein paar Tage vorher oder direkt aus Deutschland raus.

Simons Town

Endlich ging es nach Simons Town und zum bekannten Boulders Beach! Boulders Beach ist ein kleiner Naturpark am Strand. In den Buchten wohnen die Brillenpinguine, die man aus nächster Nähe beobachten kann. Wenn man aus dem Haupteingang herausgeht kann man den Weg weiter folgen und kommt zu dem Foxy Beach. Hier braucht ihr auch noch einmal euer Eintrittsticket. Der Foxy Beach ist eine kleine Bucht am Strand und wo man den Pinguinen noch einmal sehr nahekommen kann. Hier könnt ihr euch selber an den Strand legen und ins Wasser gehen. ACHTUNG: Die Pinguine sind aber keine Streicheltiere. Also haltet trotzdem immer etwas Abstand.

Vom Boulders Beach sind wir weiter zum Cape of Good Hope (Kap der Guten Hoffnung). Der Table-Mountain-Nationalpark ist ein 7.750 ha großes Gebiet und hat eine atemberaubende Landschaft mit Stränden und Spazierwegen. Mit dem Auto könnt ihr durch den Park fahren und von der Einfahrt in den Park bis zum Cape of Good Hope sind es ein paar Minuten mit dem Auto. Und es ist natürlich etwas mit Reisebussen überlaufen. Am Kap der Guten Hoffnung angekommen seid ihr am südwestlichsten Punkt in Afrika. Über einen kleinen Wanderweg (relativ steil, aber trotzdem gut machbar) erreicht ihr dann die Klippe und habt einen wunderbaren Blick auf den Atlantik.

Wir haben anschließend noch an einem Strand Halt gemacht und waren dort ganz alleine. Leider gab es sehr viele Wasserflöhe, sodass wir es dort nicht lange ausgehalten haben.

Kapstadt

Cape Peninsula Route

Von Simons Town aus haben wir die Cape Peninsula Route nach Kapstadt genommen. Man hat bei der Strecke einen traumhaften Blick über den Ozean und führt euch über die Kap-Halbinsel herum. Für mehr Informationen über die Route könnt ihr am besten hier bei Route 2 schauen.

Tafelberg

Das Highlight in Kapstadt ist wohl der Tafelberg, der aus ganz Kapstadt zu sehen ist. Mit einer Seilbahn kommt ihr hoch und habt einen traumhaften Ausblick von 1.086m höhe. Die Seilbahn ist aber oft bei schlechten Wetterbedingungen geschlossen. Daher lohnt es sich vorher im Internet nachzusehen, ob die Seilbahn überhaupt geöffnet ist. Auch wenn das Wetter vermeintlich gut aussieht, kann es für die Seilbahn zu windig sein.

V&A Waterfront

Die V&A Waterfront ist der historische Hafen in Kapstadt. Es gibt sehr viele Restaurants, Cafés und ein großes Shopping Center und viele Touristen. Man kann auch verschiedene Hafenrundfahrten unternehmen. Fußläufig an der V&A Waterfront ist auch eine Food Market Halle, in der ihr viele verschiedene Gerichte in einer netten Atmosphäre essen könnt.

Lions Head

Eins unserer Highlights in Kapstadt war die Wanderung auf den Lions Head. Unser Reiseführer* hatte die Wanderung als einen gemütlichen Aufstieg und als beliebten täglichen Morgenspaziergang angepriesen. Man startet am besten über die Straße, die zum Gipfel des Signal Hill führt und von der Kloof Nek Road abgeht. Man startet auf einem breiten Wanderweg, der sich langsam den Berg hochschlängelt. Wenn man aber einmal hoch zur Spitze des Lions Head schaut, sieht man, dass es nicht so bleiben kann. Schnell wird es zu einem sehr steilen und steinigen Aufstieg mit Klettereinheiten. Der Ausblick oben entschädigt aber für die Strapazen! Man hat einen wundervollen 360 Grad Blick über Kapstadt und auf den Tafelberg.

Fußballstadion

Zum Schluss haben wir uns in Kapstadt noch das Fußballstadion angesehen. Die Idee kam natürlich nicht von mir, aber was macht man nicht alles für einen glücklichen Freund Wir haben eine geführte Tour durch das Stadion gemacht, welches für die Fußballweltmeisterschaft in 2010 gebaut wurde. Für die aktuelle Nutzung des Fußballclubs Ajax Cape Town ist es mit seinen 55.000 Plätzen natürlich viel zu überdimensioniert. Das Stadion wird auch ab und zu für Konzerte genutzt. Für Fußballbegeisterte und auch nicht unbedingt Fußballbegeisterte ist es aber eine nette kleine Führung durch ein Stadion.

Wir wünschen euch viel Spaß bei eurer Reise nach Südafrika!


 

Autofahren in Südafrika?

Am besten könnt ihr Südafrika mit einem eigenen Wagen bereisen. In Südafrika herrscht Linksverkehr, aber daran gewöhnt ihr euch schnell. Für den ersten Teil unserer Reise (Johannesburg bis Durban) hatten wir einen SUV mit Automatik. Für die Safari empfehlen wir euch auch unbedingt einen SUV, da ihr einfach höher sitzt und somit einen besseren Blick über die Tiere habt. Für manche Strecken ist ein SUV mit Hybridantrieb auch nicht verkehrt. Für den zweiten Teil (Port Elizabeth bis Kapstadt) hatten wir einen Kleinwagen mit Schaltgetriebe. Für die Strecke war der Wagen völlig in Ordnung. Allerdings muss man schon sagen, dass wir den großräumigen SUV mit Automatik etwas vermisst haben

Um mit den Mietwagen nach Swasiland zu fahren benötigt ihr von der Mietwagenfirma eine Genehmigung. Daher solltet ihr es bei Abholung des Wagens unbedingt sagen, dass ihr auch nach Swasiland fahren wollt. Wir mussten diese Genehmigung nicht vorzeigen. Allerdings haben wir in Swasiland ein deutsches Pärchen getroffen, die extra noch einmal zum Flughafen fahren mussten um sich diese Genehmigung abzuholen. Also wahrscheinlich ist es einfach besser die Genehmigung dabei zu haben auch wenn man sie dann eventuell nicht braucht.

In Südafrika müsst ihr euch auch etwas vor korrupten Polizisten in Acht nehmen. Versucht euch immer an die Geschwindigkeitsvorschriften zu halten. Polizisten halten gerne Touristen an und behaupten, dass ihr zu schnell gefahren seid. Die Mietwagenfirmen informieren euch meistens auch bei Anmietung darüber und teilen Visitenkarten aus um solche Vorfälle zu melden.

Preise für Unterkünfte in Südafrika

Wir versuchen auf Reisen immer ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bei den Unterkünften zu erhalten. Meistens versuchen wir 30-40€ pro Übernachtung einzuhalten. In Südafrika haben wir aber auch manche Unterkünfte für ca. 60-70€ die Nacht gebucht, weil wir dem Angebot dieser wunderbaren Boutique Hotels nicht wiederstehen konnten.

Rucksackreise – Was packe ich ein?

Wir sind eigentlich immer mit einem Backpacking Rucksack unterwegs und packen ungefähr für 1-1,5 Wochen Klamotten ein. Jede Woche waschen wir dann vor Ort unsere Sachen. So vermeidet ihr, dass ihr die ganze Zeit zu viele Sachen tragen müsst.

Für Südafrika ist es wichtig, dass das Wetter sehr schnell umschlägt und es auch mal kalt und windig werden kann. Vor allem nachts wird es kalt. Daher nehmt eine Jacke mit und ein Pullover/Fleece Jacke zum kurz drüberziehen.

Ausrüstung im Kruger Park

Wir waren im Kruger Park ehrlich gesagt etwas schlecht ausgestattet. Daher solltet ihr etwas schlauer sein als wir Eine gute Kamera mit guten Zoom ist sehr wichtig, da man die Tiere manchmal nur aus der Entfernung sehen kann. Wir hatten zu dem Zeitpunkt noch eine ganz normale Digitalkamera, die nicht immer die perfekte Zoom Leistung erbracht hat. Leider ist uns die Kamera auch noch in St. Lucia durch den ganzen Sandsturm kaputtgegangen und wir hatten für den Rest des Urlaubes nur noch unser Handy. Das sieht man jetzt leider auch an den Bildern, wenn man die Bilder in größer als 10×15 ausdrucken möchte.

Darüber hinaus ist ein Fernglas sehr nützlich. Wenn ihr eine Sunrise Tour macht solltet ihr euch etwas Warmes anziehen, da es so früh morgens auch noch ganz schön frisch ist. Für die Safari im eigenen Auto ist die Kleidung eigentlich egal, da man sich die Temperatur im Auto ja selber einstellen kann.

Welche National Parks haben wir in Südafrika besucht?

  • Kruger National Park
  • Milwane Wildlife Sanctuary
  • Tsitsikamma National Park
  • De Hoop National Park
  • Cape of Good Hope

Was kostet eine Reise nach Südafrika?

Was haben wir für unsere 3-wöchige Rundreise bezahlt? Man kann natürlich nie pauschal sagen, was eine Reise kostet, aber wir möchten euch gerne einen groben Überblick geben, was für Kosten auf euch zukommen.

Für den Flug mit KLM und Air France haben wir damals 650€ bezahlt. Der Inlandsflug von Durban nach Port Elizabeth hat 200€ gekostet. Wir haben im Durschnitt 55€ pro Nacht bezahlt (wir waren 17 Nächte vor Ort). In Südafrika könnt ihr super lecker Essen gehen für einen sehr fairen Preis. Wir haben super leckeres Steak für ca. 12€ gegessen. Bier und Wein ist ungefähr  so teuer wie in Deutschland. Wir haben auch ab uns zu mal in den Apartments gekocht und haben uns im Supermarkt eine Flasche Wein gekauft. Für die beiden Mietwagen (einmal von Johannesburg nach Durban und von Port Elizabeth nach Kapstadt) haben wir 500€ bezahlt und dann kam noch Sprit dazu.

Dann kamen natürlich noch sonstige Ausgaben hinzu. In Summe haben wir pro Person 2.200€ für die 3 Wochen ausgegeben.

Wie sicher ist eine Reise nach Südafrika?

Wir haben uns während unserer Reise durch Südafrika mit dem Auto in Summe sehr sicher gefühlt. Es gab eine Situation, die etwas merkwürdig war in Durban. Dazu später mehr. Südafrika war unsere erste große Fernreise und wir haben ansonsten keinerlei negative Erfahrungen gemacht. Natürlich haben wir uns auch z.B. bei Freunden informiert, die vor uns in Südafrika waren. Man kann natürlich nie pauschal sagen, dass ein Ort sicher ist oder nicht.

Man hört oft, dass man in Südafrika nicht im dunkeln Auto fahren sollte und sich in Acht vor Straßensperren nehmen sollte. Daran wollten wir uns natürlich halten – aber direkt am ersten Tag mussten wir alles „über Bord schmeißen“. Da der Weg von Johannesburg – auch wegen einer Umleitung und Straßensperre (!!) – viel länger dauerte als gedacht, sind wir im Dunkeln in Graskop angekommen. Allerdings haben uns die Besitzer von unserem Hotel auch gesagt, dass es kein Problem sei jetzt noch durch die Stadt (bzw. eher Dorfkern) zu laufen. So sind wir dann noch zu einem Restaurant gelaufen.

Danach haben wir aber die Fahrten schon so geplant, dass wir nicht im Dunkeln fahren oder ankommen. Vor Ort haben wir im Hotel immer gefragt wie sicher der Ort ist und was wir lieber nicht machen sollten. Damit sind wir immer sehr gut zurecht gekommen. In Kapstadt sagte unser Host, dass wir lieber abends jede kleinste Strecke mit dem Auto zurücklegen sollten. Wir haben uns nie unsicher gefühlt, aber trotzdem sind wir dann lieber doch mit dem Auto zum Restaurant gefahren.

Wie in jedem Land gilt natürlich auch in Südafrika, dass man die Augen und Ohren etwas offen halten sollte, dunkle und leere Straßen(ecken) meiden sollte und nicht unbedingt seine Wertsachen und viel Bargeld am Körper tragen sollte. Wir haben meistens immer ein paar Geldscheine in der Hosentasche um schnell an Geld zu kommen, falls mal danach verlangt wird. Und es ist natürlich in jedem Fall besser die Wertsachen sofort herauszugeben. Diese kann man alle nachkaufen..

Nun zu Durban. Wie schon oben im Reisebericht erwähnt, waren wir von Durban überhaupt nicht begeistert. Da wir im Reiseführer schon gelesen hatten, dass Durban als unsicher gilt, wollten wir eigentlich so spät wie möglich am Nachmittag in Durban ankommen um dann am nächsten Morgen unseren Flug nach Port Elizabeth zu nehmen. Aber wie das so mit den Plänen ist, sind wir schon am frühen Vormittag in Durban angekommen. In St. Lucia zog ein Sturm auf und so dachten wir, dass wir dann doch schon mal Richtung Durban fahren möchten. Das Hotel hat uns sofort gesagt, dass unser Auto vor dem Hotel an der Straße nicht stehen bleiben kann über Nacht und wir es am besten sofort in ein Parkhaus stellen sollen. Außerdem sollten wir auch jede Strecke mit dem Taxi zurücklegen. Nachdem wir unser Auto in ein Parkhaus gebracht haben sind wir dann etwas an der Promenade Richtung uShaka Marine World gelaufen. Am Strand sind einige Kinder mit Waffen herumgelaufen. Hier müssen wir natürlich sagen, dass wir nicht beurteilen können wie echt diese Waffen waren. Aber wir haben uns schon ziemlich unwohl gefühlt. An dem Eingang von dem Shopping Center in der Nähe von dem uShaka Marine World hing auch erst einmal ein Schild, dass Waffen verboten sind.. Naja wir sind dann nach einem kurzen Stopp im Supermarkt mit einer Flasche Wein und einigen Lebensmittel ins Hotel und haben uns da den restlichen Abend vertrieben.

Unterkünfte in Südafrika

Unsere Top 5 Unterkünfte in Südafrika! Lest hier die ausführlichen Beschreibungen unserer Top 5 Unterkünfte in Südafrika!

Detaillierter Aufenthalt pro Ort:

Ort Nächte
Graskop: 1 Nacht
Kruger National Park: 2 Nächte
Ezulwini (Swasiland): 2 Nächte
St. Lucia: 2 Nächte
Durban: 1 Nacht
Port Elizabeth: 1 Nacht
Plettenberg Bay: 2 Nächte
George: 1 Nacht
Swellendam: 1 Nacht
Hermanus: 1 Nacht
Simons Town: 1 Nacht
Kapstadt: 2 Nächte

 

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