Weltwundertour

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Machu Picchu Peru

Inka Trail

 

Unser viertes Weltwunder war die wundervolle Inka Stadt Machu Picchu in Peru! In Mai 2017 waren wir für 2,5 Wochen in Peru und haben den 4-tägigen Inka Trail zum Machu Pichhu gemacht. Ausgangspunkt für einen Besuch ist am besten die Stadt Cusco.

Die Stadt Machu Picchu wurde um 1440 auf einem Berg in den Anden von Peru erbaut. Etwa 100 Jahre später wurde die Stadt schon aufgegeben, da die spanischen Eroberer das Inkavolk vertrieben haben. Machu Picchu ist dann in Vergessenheit geraten und wurde erst 1911 von dem amerikanischen Forscher Hiram Binghams wieder entdeckt.

Inka Trail

Machu Picchu liegt mitten in den Anden auf 2.360 Meter. Ein Highlight ist es den 4-tägigen Inka Trail zu machen. Ihr macht eine atemberaubende Wanderung durch die Anden und kommt am vierten Tag (etwas erschöpft) überglücklich früh morgens am Sonnentor an und seht wie sich die Sonne langsam über die Berggipfel von Machu Picchu legt.

Der Inka Trail ist der klassische Weg um mit einer Wanderung zum Machu Picchu zu kommen. Am Tag dürfen diesen Weg aber nur insgesamt 500 Leute betreten, d.h. die Plätze sind begrenzt und ihr müsst mindestens 6 Monate im Voraus buchen. Als Alternative gibt es noch andere Wanderwege, die auch zum Machu Picchu führen. Natürlich kann man auch nur einen Tagesausflug machen und mit dem Zug und Bus anreisen.

Wir haben den Inka Trail über die Agentur Papaya Tours gebucht und waren sehr zufrieden. Ihr erhaltet eine super Beratung und Betreuung am Telefon und ihr seid nur in kleinen Gruppen unterwegs. Wir hatten riesen Glück und waren insgesamt nur zu viert. Bei der Tour gibt es immer einen Tourguide,, einen Koch und Träger. Denn ihr schlaft in Zelten und werden wirklich köstlich bekocht. Man kann es gar nicht glauben, was der Koch uns jeden Mittag und Abend für ein 3-Gänge Menü auf seinem kleinen Camping Kocher gezaubert hat. Die Zelte und auch die ganzen Lebensmittel werden von den Träger getragen. Ihr müsst nur euer eigenes Gepäck tragen. Zusätzlich gibt es auch noch die Möglichkeit einen Träger zu bezahlen, dass dieser euer Gepäck für euch trägt. Bei uns musste Henning dran glauben und ich hatten nur einen kleinen Tagesrucksack dabei.

Vorbereitung

Einen Abend vor dem Inka Trail trefft ihr euren Guide bzw. jemanden von der Agentur und die anderen Tour-Teilnehmer in Cusco. Es wird noch einmal alles wichtige besprochen und ihr könnt bei Bedarf den Träger „buchen“ und anmelden, dass ihr euer Gepäck getragen haben wollt. Darüber hinaus könnt ihr auch noch Schlafsäcke mieten. Ihr erhaltet noch ein paar nützliche Tipss und euch werden die verschiedenen Tagesetappen vorgestellt. Wir sind nach dem Treffen erst einmal noch auf eine kleine Einkaufstour gegangen, da es nachts doch sehr kalt auf 3.000 – 4.000 Meter wird. Wir haben noch schnell Handschuhe und Mützen gekauft (diese haben wir auch teilweise gebraucht).

Wir haben uns dann die Schlafsäcke gemietet und haben von zu Hause nur Inlays* mitgebracht. Bei dem Gepäck solltet ihr wirklich nur das nötigste mitnehmen. Es gibt in den 4 Tagen keine (bzw. am dritten Abend eingeschränkt in kalten Duschen) Möglichkeit zu Duschen. Toiletten gibt es an den ersten 2 Tagen noch dürftig an dem Wanderweg, d.h. es gibt einige Toilettenhäuschen mit Loch im Boden. Später benutzt man dann ganz die Natur und muss sich etwas in die Büsche etc. verstecken. Daher am besten Toilettenpapier mitnehmen 😉

Wichtig ist auch, dass ihr kurze und lange Sachen mithabt sowie eine Regenjacke und ein Überwurf für euren Rucksack. Obwohl die Regenzeit eigentlich schon vorbei war hat es bei uns immer wieder geregnet. An Tag 3 sind wir klitsch nass geworden. Wir mussten die letzte Stunde in strömenden Regen laufen.

Ablauf

Der erste Tag ist etwas zur Eingewöhnung und ist gut machbar. Der zweite Tag ist der anstrengendste. Hier müsst ihr den Pass auf über 4.200 Meter erklimmen. Die Luft ist hier oben auch ganz schön dünn und ihr müsst mit der Höhenkrankheit aufpassen. Wenn ihr euch aber vorher ein paar Tage in Cusco oder z.B. Puno akklimatisiert habt, solltet ihr keine Probleme bekommen. Am Tag 4 brecht ihr schon gegen 5 Uhr morgens auf und steigt noch den kleinen Weg (ca. 30 Minuten) zum Sonnentor auf. Am Sonnentor hat man schon direkt alle Strapazen der letzten 3 Tage (und dass ihr seit 3 Tagen keine Dusche hattet) vergessen und man ist einfach nur überglücklich endlich da zu sein!

Eindrücke

Wir sind absolute Fans vom Inka Trail. Ich könnte mir keinen besseren Weg vorstellen die alte Inka Stadt zu besuchen.

Bald könnt ihr unseren ausführlichen Bericht über unsere Reise nach Peru bei uns auf dem Blog lesen.

 

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